Der perfekte Dart – für Dein perfektes Spiel!

Dein Spielstil ist unweigerlich mit Deinen Darts verbunden. Gewicht, Länge und Dicke sollten perfekt aufeinander und vor allem auf Dich abgestimmt sein. Das heißt, Du musst Dir Deines Spielstils bewusst sein. Bist Du ein schneller und harter Werfer oder doch etwa ein gefühlvoller und langsamer? Bei uns findest Du für all‘ Deine Bedürfnisse die perfekten Profi Dartpfeile. Um Dir Deine Suche zu erleichtern und Dir zu zeigen, welcher Dartpfeil am besten zu Dir passt, haben wir ein spezifisches und einzigartiges Filtersystem entwickelt, an dem Du Dich „austoben“ kannst. Mit dessen Hilfe solltest Du auf jeden Fall Deinen passenden Profi Dartpfeil finden können. Hier erfährst Du mehr zu unserem Darts-Finder!

Im Folgenden erklären wir Dir, worauf zu achten ist und welche Eigenschaften was zu sagen haben.

Worauf achten bei Darts?

Wir betrachten zunächst den Aufbau eines jeden Dartpfeils und, worauf Du achten solltest, wenn Du Dir einen neuen Dart kaufen möchtest. Der Dart besteht im Wesentlichen aus den vier Teilen Spitze (Tip), Barrel, Shaft und Flight. Zuallererst solltest Du Dir aber bewusst sein, welche Art von Darts Du überhaupt benötigst. 

Soft- oder Steel-Darts ?

Wenn Du auf ein normales Board aus Sisal-Fasern werfen möchtest, wie es die PDC-Stars tun, solltest Du Dir Steel-Darts kaufen bzw. bevorzugen, mit Metallspitzen bevorzugen. Diese ermöglichen es Dir erst sehr gute Leistungen auf solchen Boards zu erbringen.

ABER: Wenn du Kinder hast oder Angst hast etwas kaputt zu machen, kannst Du in der Regel auch mit Soft-Darts auf diesen Scheiben spielen.

Oft gibt es Profi-Dartpfeile als Soft-…
…und als Steel-Dart-Ausführung. Wie hier den Adrian Lewis Black Pixel Grip.

 

 

 

Hast du eine elektronische Dartscheibe, spielst also E-Darts, benötigst Du zwingend Soft-Dartpfeile. Die Steeledart-Spitzen würden auf solchen Dartboards erheblichen Schaden anrichten und sind deswegen nicht geeignet.

Gewicht

Ein Dartpfeil dürfte theoretisch bis zu 50g wiegen. In der Realität geht es aber bei Steeldarts maximal bis 30g.

Hier heißt es ausprobieren! Wirfst Du eher schwerere Darts (ab ungefähr 25g) oder eher leichtere Darts (ca. 21g oder weniger)? Grob lässt sich sagen, dass bei Wurfbewegungen mit geringer Bewegungsamplitude (kurze Ausholbewegung, wie z.B. Stephen Bunting) eher leichtere Darts gespielt werden sollten, da diese besser beschleunigt werden können. Kräftigere Bewegungen mit größerer Amplitude (wie z. B. bei Doppelweltmeister Gary Anderson) vertragen sich dementsprechend meist eher mit schwereren Pfeilen. Aber was in der Theorie wahr ist, muss in der Praxis nicht stimmen. Du musst Dein Darts-Gewicht herausfinden. Wenn Du Einsteiger bist und schon einmal gespielt hast, kannst Du vielleicht bereits grob einschätzen welches Gewicht dir liegt. Ansonsten gilt: Probieren geht über Studieren!

Viele Darts sind in unterschiedlichen Gewichtsklassen erhältlich.

Bei uns kannst Du, falls Du nicht genau weißt, welches Gewicht Du bevorzugst, auch in einem Bereich (von-bis) suchen oder nach leicht, mittel und schwer filtern. So werden Dir ausschließlich Darts angezeigt, die für Dein Spiel in Frage kommen.

Soft-Darts sind meist unter 20g schwer. Damit die Elektronik nicht beschädigt wird, dürfen bei E-Darts-Turnieren die Pfeile nicht mehr als 18g wiegen. Hier sind die Schwellen (leicht, mittel, schwer), nach denen Du selbstverständlich bei uns auch für Soft-Darts filtern kannst, dementsprechend niedriger.

Übrigens die Gewichtsbezeichnung bezieht sich in der Regel nur auf das Barrel.

Länge und Breite

Auch die Länge Deiner Darts solltest Du beachten. Kurze Darts fliegen meist schönere Bogen, lange Darts fliegen geradliniger.

Hier gilt es wieder Auszuprobieren und zusätzlich herauszufinden, ob der Dart eher ganz gerade oder aerodynamisch, heißt windschnittig und unterschiedlich dick, sein sollte.

Beispiel für einen sehr dicken, aerodynamisch geformten Soft-Dart: Der Daytona Fire DF-10 von Target

Auch in Sachen Breite unterscheiden sich die verschiedenen Darts teils gewaltig. Dicke Darts liegen meist gut in der Hand, wohingegen sich schmale Darts, logischerweise, dichter beieinander im Board platzieren lassen.

Um hier Deinen optimalen Dart zu finden, bieten wir Dir auch hier eine Reihe an Filtern an.

Der Tungsten-Anteil

Tungsten ist die englische Bezeichnung für das Schwermetall Wolfram, welches das hochwertigste Material für Dart-Barrels darstellt.

Früher wurde mit Messingbarrels, sogenannten Brass-Darts, gespielt. Diese waren so dick, dass sie meist schlechter in der Hand lagen und zudem, was viel wichtiger ist, so dick waren, dass sie nicht dicht beieinander platziert werden konnten. Zur Entwicklung der heutigen Hightech-Sportgeräte kannst Du mehr unter „Geschichte des Dartsports“ erfahren.

Durch die höhere Dichte von Wolfram können deutlich schlankere Darts, mit dennoch hohem, beziehungsweise idealem Gewicht, hergestellt werden. Tungsten wurde in gewisser Weise auch zu einem Qualitätsmerkmal.

Der Max 95% – vom deutschen Shooting-Star Max Hopp hat einen Tungsten-Anteil von 95% im Barrel

Die Prozentangabe besagt einfach wie viel Wolfram im Barrel steckt.

Brass-Darts sind zwar deutlich günstiger, da Tungsten schwierig zu verarbeiten ist, frustrieren aber nach kürzester Zeit nicht nur Profis, sondern auch Einsteiger. Ihre Form verhindert aktiv sehr gute Aufnahmen, was einem schnell die Lust nimmt. Genau aus diesem Grund findest Du bei uns keine Empfehlungen für Messing-Pfeile, denn wir können wirklich niemandem zu solchen raten.

Grip

Entscheidend für den Erfolg deines Wurfes: Wie gut war dein Griff? Für den optimalen brauchst Du natürlich die für Dich passende Griffigkeit. Unterschiedliche Grip Technologien sorgen für unterschiedlich starke Haptik.

Viel ist nicht zwangsläufig besser! Du weißt selbst am besten, welche Stärke ein Grip für die haben sollte. Und auch zu bedenken ist, dass zu aggressiver Grip an den Fingern hängen bleiben kann und dann gegebenenfalls auch nicht optimal ist!

Auch die Griffzonen spielen natürlich eine Rolle, nicht jeder Dart hat überall Grip, geschweige denn den gleichen. Sieh Dir also an welche Griffigkeit der Barrel an der Stelle hat, an der Du ihn greifst.

Spitze

Bei der Dartpfeil-Spitze oder auch Tip genannt, macht vor allem die Beschaffenheit Unterschiede.

Ist sie zu glatt fällt sie leichter aus dem Board als eine, die womöglich sogar extra Rillen besitzt. Eine große Rolle spielt das aber nicht, denn zu glatte Tips kann man mit einem Schleifstein einfach leicht anrauenZudem kann man mit dem richtigen Werkzeug, dass es bei uns zu finden gibt, auch die Spitzen wechselnManche Spitzen sind auch nur über ein Schraubgewinde am Barrel befestigt, was diesen Schritt natürlich vereinfacht.

Beim Soft-Dart ist die Spitze immer abschraubbar und besteht aus Plastik. Man sollte immer Ersatz dabei haben, denn sie können leicht brechen.

Shafts und Flights

Dir ist mit Sicherheit aufgefallen, dass wir bisher nur vom Barrel des Pfeils gesprochen haben. Dies soll sich nun ändern und wir werden zu den Shafts und den Flights kommen.

Eines muss aber zuvor noch gesagt werden: Shafts, vor allem wenn sie aus Kunststoff sind und Flights in jedem Fall, sind Verschleißprodukte!!! Es ergibt keinen Sinn einen Pfeil danach auszusuchen. Oft liest man in Rezensionen, dass beide Produkte schnell kaputt gehen. Dies sollte aber nicht direkt negativ in die Bewertung einfließen, denn: Shaft und Flight machen den Dart erst zum Dart, kauft man ein Set Darts kauft man aber in erster Linie die Barrels. Mit diesen beiden Anteilen solltest Du zu Beginn experimentieren. Du kannst darum bei uns auch nicht nach Shafts oder Flights filtern, damit Du Dich auf das wesentliche konzentrieren kannst und eben wirklich den idealen Dart für Deinen Wurf findest! Solltest Du Dir neue Flights und Shafts kaufen müssen, ist dies meist eh halb so schlimm, da sie bereits relativ günstig zu erwerben sind. Bei uns findest Du natürlich auch in der Hinsicht eine Auswahl an Produkten und Empfehlungen, damit Du deine Darts nach Deinen Vorstellungen vervollständigen kannst!

Der Shaft

Es gibt ganz verschiedene Shafts. Der wesentlichste Unterschied betrifft das Material. Es gibt sie nämlich in Kunststoff, zum Beispiel Nylon und Metall, meist Aluminium. Kunststoff ist leichter, neigt aber auch dazu beschädigt zu werden. Während Metall-Schäfte meist länger spielbar sind, müssen die aus Kunststoff oft ausgetauscht werden und man sollte ersatzweise welche parat haben. Einige Schäfte bieten zudem weitere Griffflächen und somit -möglichkeiten.

Normalerweise steckt der Flight im Shaft, in manchen Fällen wird dieser aber auch von ihm „umschlossen“. Systeme wie das Slot-Lock sollen verhindern, dass die Flights aus den Shafts fliegen.

Hier heißt es schon wieder, wie sollte es anders sein: Ausprobieren: Wie beeinflusst das Gewicht und die Länge den Schwerpunkt und somit die Flugbahn des Darts? Welches System gefällt Dir am besten? Welchen Flight spiele ich und wie passt dieser zum Shaft?

Oft werden die Shafts übrigens, trotz Festziehens, nach kurzer Zeit wieder locker. Hier helfen Gummiringe, die man um das Gewinde legt. So hält der Shaft besser im Barrel!

Die Flights


Flights gehen oft kaputt. Das liegt aber auch daran, dass man mit Darts nach ihnen wirft. Zum Glück sind sie relativ günstig und man kann so auch ausprobieren welche Form am besten zu einem passt. Denn hier sind den Vorstellungen keine Grenzen gesetzt. Es gibt so viele verschiedene Formen, dass man schnell nicht mehr durchblickt.

Darum sind hier für Dich die Wichtigsten einmal aufgelistet:

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Grob ist zu sagen: Je größer der Flight, je größer der Auftrieb. Eine hohe Flugkurve wird also mit breiteren Flights meist besser. Zudem wird der Pfeil auch mit weniger Schwung stabil getragen. Wer den Dart sehr geradlinig, mit Schwung aufs Board wirft sollte schmalere Flights verwenden.

Aber viel Theorie… In der Praxis sollte man alles mal ausprobieren, aber wie gesagt: Durch den hohen Verschleiß kommt man dazu und recht schnell findet man seine Favoriten.

Einem Einsteiger raten wir aber mit den Standard-Flights zu beginnen, denn diese garantieren ein funktionierendes Spiel, wohingegen die anderen auch das Spiel deutlich negativ beeinflussen können.

Eine weitere Eigenschaft eines Flights ist dessen Material und damit verbunden dessen Stärke. Man spricht dabei von Mikron [μ].

75μ: Die dünnen Flights sind beweglich, wodurch diese eng beieinander platziert werden können. Dafür gehen sie schnell kaputt. Besonders für Metall-Shafts geeignet.

100μ: Stabil, aber nicht steif. Keine erhebliche Gewichtszunahme. Die ideale Stärke für die meisten Spieler, die wir auch Einsteigern sehr empfehlen. Für alle Shafts geeignet.

150μ: Sehr stabil und die Flügel sind nahezu immer im 90° Winkel zueinander. Zudem lange haltbar. Aber schwer und zusätzlich sperrig auf dem Dartboard. Gut für Kunststoff-Shafts geeignet.

180μ: Extrem stabil und lange haltbar. Stabilisiert zusätzlich die Flugbahn des Darts. Aber unbeweglich und schwer. Zudem nur für Schäfte aus Kunststoff geeignet. Diese Stärke ist sehr sehr untypisch und auch nicht wirklich zu empfehlen, es sei denn, man ist gerade davon Liebhaber.

Nun aber Butter bei die Fische!

In fast jedem Absatz haben wir Dir gesagt, es ist am besten, wenn Du Dich einfach ausprobierst und gerade als Anfänger Dich und Deinen Wurf erst einmal findest und kennen lernst! Trotz allem wollen wir Dir Tipps und Empfehlungen mit auf den Weg geben, welche Darts sich, gerade für Einsteiger, aber natürlich auch schon für erfahrene Dart-Spieler, für welchen Wurfstil eignen. Als weiteres Indiz kann man seinen eigenen Wurfstil mit dem eines Profis vergleichen. Hier findest Du eine Auflistung der Wurfweisen einiger Stars.

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