PREMIER LEAGUE OF DARTS

Nahe bei den Fans aus ganz Europa - die Premier League (Bild: Lawrence Lustig/PDC)

Die Premier League feierte 2005 ihr Debut. Damals noch mit acht Teilnehmern, wurde das Feld 2013 auf Zehn erhöht. Qualifiziert sind die Top 4 der Order of Merit und zusätzlich werden sechs Wildcards vergeben. Die Turnierserie erstreckt sich von Februar bis Mai über 16 Spieltage, die in der Regel wöchentlich am Donnerstagabend stattfinden.

Die Austragungsorte befinden sich in Großbritannien, Irland, den Niederlanden und 2018 wurde auch Deutschland in diese Liste aufgenommen.

An den ersten neun Spieltagen treten alle Akteure einmal gegeneinander an. Wer zuerst 7 Legs gewinnt entscheidet das Spiel für sich und erhält zwei Punkte. Ein 6 zu 6 bedeutet Unentschieden und beide bekommen einen Punkt. Es folgt die Judgement Night, in der die beiden Letztplatzierten ausscheiden. Die verbleibenden Spieler treten im bekannten Modus erneut gegeneinander an, wobei man zum Sieg ein Leg mehr benötigt.

In der 16. Woche stehen die Top 4 fest, die die Playoffs bestreiten dürfen. Im Finale benötigt man zum Gewinn 11 Legs und damit eines mehr als in den Semifinals. Der Sieger erhält £250,000. Zusätzlich bekommt der Tabellenführer vor den Playoffs einen Bonus von £25,000.

Gary Anderson hatte im Voraus der Saison 2019 mit erheblichen Rückenproblemen zu kämpfen, weswegen er seine Teilnahme absagte. Die PDC entschloss sich nicht eine Person nachzunominieren, sondern an jedem Abend der ersten Saisonhälfte einem anderen Spieler die Möglichkeit zu geben, sich zu profilieren. Diese Spieler wurden Contender/Challenger genannt. Meist handelte es sich um sogenannte Local Heroes, also Spieler, die eine besondere Verbindung zum Austragungsort haben. So gab Max Hopp in Berlin sein Premier League Debüt. Abhängig vom Ergebnis erhielten die Contender Preisgeld. Das System, bei dem in der Judgement Night logischer Weise nur ein regulär eingeladener Spieler ausscheidet, wurde gelobt und kritisiert. Denn auf der einen Seite wurde talentierten Spielern die Möglichkeit gegeben die entsprechende Bühnenluft zu schnuppern, gleichzeitig wurden die anderen Spieler mit unterschiedlich starken Gegnern konfrontiert, gegen die sie normal Punkte sammeln mussten. Am Ende sahen wir dieses Experiment aber als geglückt an, zumal die PDC bei einem Einladungsturnier ohnehin eine gewisse Narrenfreiheit beseitzt. Nachdem 2020 wieder Challenger teil der Premier League waren, wurde im Folgejahr wieder zum altbewährten System zurückgekehrt.

Das Preisgeld fließt (wie schon angeklungen) nicht mit in die Order of Merit ein, da es sich um ein Einladungsturnier handelt.

AUSTRAGUNGSORTE

VERSCHIEDEN

ERSTAUSTRAGUNG

2005

REKORDCHAMPION

PHIL TAYLOR (6x)

TURNIERART

PDC EINLADUNGSEVENT

PREISGELD (SIEGER)

£825,000 (£250,000)

TEILNEHMER

10

CHAMPION 2021

JONNY CLAYTON

AUSTRAGUNGSORTE

VERSCHIEDEN

ERSTAUSTRAGUNG

2005

REKORDCHAMPION

PHIL TAYLOR (6x)

TURNIERART

PDC EINLADUNGSEVENT

PREISGELD (SIEGER)

£825,000 (£250,000)

TEILNEHMER

10

CHAMPION 2021

JONNY CLAYTON

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