Eric Bristow – Der Mentor des Besten

The Crafty Cockney, wie er wegen seines markanten Akzents genannt wurde, gehörte zu den erfolgreichsten und prägendsten Figuren des Dartsports. Er war Mentor Phil Taylors und trug zu dessen Entwicklung, hin zum größten Spieler aller Zeiten, entscheidend bei. Von der Queen 1989 zum Member of the Order of the British Empire (MBE) ernannt, stand einer erfolgreichen Karriere nach dem Sport eigentlich nichts mehr im Wege. Nachdem er sich 2000 aus der Profiszene zurückgezogen hatte, nahm er an verschiedenen Fernsehformaten teil und wurde Experte bei „Sky Sports“. 2016 verspottete er via Twitter die Opfer eines Missbrauchsskandals im englischen Fußball, bezeichnete diese unter anderem als „Schwächlinge“ und wurde unverzüglich von seinem Arbeitgeber suspendiert. Er wollte eigentlich nur klarstellen, dass man sich sexuelle Übergriffe nicht gefallen lassen darf, dass diese unentschuldbar sind, doch leider tat er sich dabei schwer und vergaß, wer die Täter und wer die Opfer (meist leicht zu verängstigende Kinder) waren. Was er für den Sport Darts getan hat tut dies keinen Abbruch, jedoch offenbarte es die Schwächen des Menschen Eric Bristow.

Vollständig öffentlich rehabilieteren konnte er sich nicht mehr, auch wenn sein Ruf und seine Kontakte in der Szene bis zum Ende ausgezeichnet waren. Am 5. April 2018 verstarb Bristow während des Premier League Abends in Liverpool an einem Herzinfarkt. Die PDC benannte in der Folge die Trophäe des Grand Slams in Eric Bristow Trophy.

Vollständiger Name
Eric Bristow, MBE
Spitzname
The Crafty Cockney
Nation England
Geburtsdatum 25.04.1957 in London
Verstorben am05.04.2018 in Liverpool
Karrierebeginn 1977
Status verstorben
Verbände BDO (1977-1993)

PDC (1993-2000) (Gründungsmitglied)
Einlaufmusik Rabbit

von Chas & Dave
Wurfhand rechts
Preisgelder £333,926
Darts

22g Harrows Eric Bristow



Erfolge 
BDO Weltmeisterschaft Sieger (5×): 1980, 1981, 1984, 1985, 1986
World Matchplay Sieger (2×): 1985, 1988
British Open Sieger (3×): 1978, 1981, 1986
The Masters Sieger (5×): 1977, 1979, 1981, 1983, 1984
World Cup Singles Sieger (3×): 1983, 1985, 1987



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